mein-leben

Schiebung

Mein Erster Blog — geschrieben von kartoffel @ 18:34

In der letzten Woche sollte eigentlich der Gerichtstermin zum Berufungsverfahren sein, doch dieser fand nicht statt, weil es im Gericht nur eine Protokolschreiberin gibt und diese Krank wurde.Jetzt muß ich wieder einen Monat warten und kann nur hoffen, das der nächste Termin nicht auch wieder verschoben wird.

Tja nun steht ja Weihnachten vor der Tür und wenn ich die letzten Jahre revü passieren lasse,dann macht mich das traurig.Ich war die letzten zwei Jahre immer alleine und letztes Jahr lag ich sogar im Krankenhaus und meine Eltern wussten das und trotzdem war ich alleine.Ich hoffe so,das ich dieses Jahr nicht alleine bin.ich will mit meiner neu gewonnenen Familie Weihnachten feiern und ich will glücklich sein.

 


Frechheit!

Mein Erster Blog — geschrieben von kartoffel @ 16:05

Heute bekam ich einen Brief. Ist ja eigentlich nichts ungewöhnliches, doch in dem Brief ging es um mich und meine Eltern. Meine Eltern haben bei einer öffentlichen Behörde gesagt, das sie nicht wissen wo ich wohne und wie meine Finanziellen möglichkeiten aussehen. Erstens ist es nicht traurig, wenn Eltern nicht wissen wo ihre Kinder leben, vorallm weil ich es meinem Bruder erzählt habe und ich weis das er es meinen Eltern gesagt hat und meine Mutter sieht mich ja auch ständig bei sich auf Arbeit einkaufen. Wenn ich in dem Laden einkaufen gehe, wo meine Mutter arbeitet, dann muß ihr schon klar sein, das ich in der nähe wohne, da sie einen Arbeitsweg von ca 50km hat und mein vorheriger Wohnort nur 10km von dem Haus meiner Eltern entfernt war, also garnicht in der nähe von der Arbeitsstelle meiner Mutter. Das zweite ist, das meine Eltern wohl wissen, wie meine Finanziellen möglichkeiten aussehen, denn sie wissen das ich kein Geld habe, sonst würde ich ja nicht meinen Unterhalt einklagen. Ich find das einfach nur frech von dennen.

Manchmal erwisse ich mich bei dem wunsch andere Eltern zuhaben und wenn ich könnte, dann würd ich meine Eltern umtauschen, aber leider geht sowas nicht.


Die Beerdigung

Mein Erster Blog — geschrieben von kartoffel @ 15:47

Ich hatte mit meinem Onkel ausgemacht, das mein Cousin mich von zuhause abholt und wir dann gemeinsam zur Beerdigung gehen. Es war auch gut, das ich nicht alleine dort hingehen mußte. Meine Tante stand immer neben mir und hilt meine Hand, ob wohl ich es lieber gehabt hätte, wenn mein Freund mit dabei gewesen wäre. Er hatte aber angst, das wenn er da auftaucht die Beerdigung nicht mehr friedlich verläuft, weil meine Eltern hätten sich dann bestimmt provoziet gefühlt, denn immerhin ist mein Freund ja der Grund warum ich meine Eltern verklagen muß. Wir waren mit die ersten, die am Friedhof ankamen. Die Schwester meiner Mutter war nur schon da mit ihrem Mann. Wir begrüßten uns und da sah ich meine Eltern kommen. Meine Eltern gingen in einer geschloßenen Gruppe,  mit meinem Bruder und seiner Freundin und mit der Mutter und Schwester von meinem Vater. Zu dem Teil der Familie hatte ich noch nie einen guten Draht und so war es auch nicht verwunderlich, das sie keinem Von uns guten Tag sagten. Als meine Eltern zu unsere Runde kamen ging ich ien paar Schritte weg, denn ich wollte meine Eltern nicht sehen und ich wollte sie auch in Ruhe trauern lassen. Naja nur haben meine Eltern mein Verhalten nicht bemerkt. Sie kamen doch tatsächlich auf mich zu und wollten mich in den Arm nehmen, aber mir vor der Beerdigung noch sagen, ich soll sie doch bitte in Ruhe trauern lassen. Hallo ticken die noch ganz richtig? Bei meiner Mutter bin ich nur etwas zurück geschreckt, doch bei meinem Vater bin ich hinter das Auto meines Onkels gelaufen und bin zusammen gebrochen. Meine Tante hatte mühe mich zu beruhigen. Ich war nicht stark genug meinen Eltern gegenüber zu tretten. Meine Tante wich nicht mehr von meiner Seite, wir waren auch die letzten die sich von meiner Oma verabschiedeten. Ich wollte danach einfach nur noch weg laufen. Mein Teil der Familie hatte auf uns gewartet, der rest war schon vorgelaufen. Meine Tante sagte zu meiner Familie, das ich laufen will und das sie mit mir läuft. Mir kam der Weg richtig weit vor, obwohl es nur wenige Meter waren. Unterwegs fing ich immer wieder an zu weinen. Ich fragte mich, warum meine Eltern mich unbedingt umarmen wollten und warum sie ein nein nicht akzeptieren konnten. Meine Tante beruhigte mich und sagte mir, das sie das auch nicht versteht und das ich mir keinen Kopf mehr darum machen soll. Wir nahmen den Leichenschmauß zu uns und dann lud mein Onkel mich und meinen Freund noch zum Abend essen ein. Ich rief sofort meinen Freund an und fragte ihn ob er lust dazu hat und eine Stunde später holten wir hin vom Bahnhof ab. Mein Freund wurde genau so herzlich in die Familie aufgenommen wie ich. Wir hatten an diesem abend sehr viel spaß und es floß auch sehr viel Alkohol. Es war schon sehr spät als wir den Heimweg antratten. Mein Cousin und seine Freundin sind extra wachgeblieben um uns mit dem Auto nach Hause zufahren.


Das Treffen und seine Folgen!

Mein Erster Blog — geschrieben von kartoffel @ 18:45

Das Treffen mit meinen Eltern rückte immer nähr und ich wurde auch immer nervöser, denn ich hatte angst. Meine Eltern wollten nicht in die Wohnung von mir und meinem Freund also trafen wir uns vor der Haustür. Ich war sehr überrascht als ich meine Tante da stehen sah. Ich nahm die Hand meines Freundes und ging auf die drei zu. Meine Mutter erhob das Wort. Sie sagte ganz forsch, das zu meinem Freund, das er den Mund halten soll und zu mir sagte sie, das ich sie ausreden lassen soll und dann was sagen kann. Tja meine Mutter fing also an über das zu reden, warum sie sich mit mir treffen wollte. Sie wollte mir nur sagen, das der letzte Wille meiner Oma sei, das ich nicht zu ihrer Beerdigung soll, doch meine Eltern wollten meiner Oma ihren letzten Willen nicht erfüllen, da sie der Meinung waren, das ich meine Oma überalles geliebt habe, ob wohl ich sie jetzt auch noch überalles liebe, denn dank ihr hatte ich eine schöne Kindheit. Naja ich wollte das nicht glauben und fragte meine Mutter, als sie ausgerdet hatte ob das ihr ernst sei. Meine Mutter antwortete mit ja und erhob sich und ging. Da fragte mich meine Tante, ob ich mal kurz mit ihr reden kann. Ich erinner mich kaum noch an das gespräch, ich weis nur noch das ich anfing zu weinen und zu meinem Freund in die Arme flüchtete. Wir haben uns dann zu dritt unterhalten und mein Freund und ich erzählten ihr alles aus unsere Sicht. Sie merkt das meine Eltern wohl doch nicht so die Wahrheit sagten. Dann fuhr sie meine Eltern nach Hause.

Ein paar Tage später klingelte es früh morgens an der Tür. Meine Tante stand mit meinem Onkel vor der Tür. Mein Onkle hatte schon lange vor sich mal mit mir zu unterhalten, doch er wollte sich nie einmischen und hat es deswegen gelassen, doch nach dem Gespräch, was ich mit meiner Tante hatte, wollte er die Wahrheit wissen.
Da waren sie nun, sie sahen wie ich und mein Freund lebten. Sie sahen, das wir in einer sehr dummen Situation waren, denn unsere damalige Wohnung war viel zu klein. Ich kochte Kaffee, denn ich hatte sonst nur Tee zuhause und mein Onkel stellte mir ganz viele Fragen. Mir war es irgendwann schon unangenehm zu sagen, das meine Eltern schlecht sind. Mein Onkel fragte mich, was ich an dem Tag noch so machen will und ich sagte ihm, das ich mir nen Kopf mache, was ich essen soll, denn der Kühlschrank war schon seit Tagen leer. Mein Onkel sagte zu mir, das ich mich anziehen soll und das sie mit mir Einkaufen fahren und ich nicht wiedersprechen soll. Ich zog mich an und schon ging die fahrt los. Als wir bei mir zuhause ankamen hatte ich zwei neue Hosen und mein Kühlschrank war brechend voll. Das wars aber noch nicht. Mein Onkel wollte mir unbedingt noch ne Übergangsjacke kaufen, da ich sowas nicht besaß und immer die Sachen von meinem Freund anzog. Ich fand es gut die Sachen von meinem Freund anzuziehen, nur er fand es nicht toll, denn wenn er seine Jacke anziehen wollte konnte er es nicht, weil ich sie anhatte. Doch das sollte sich ja jetzt ändern. Ich fuhr also mit meinem Onkel und meiner Tante zu ihnen nach Hause, da meine Tante Gutscheine holen wollte und mein Onkel auf eine weitere Shoppingtour keine lust hatte, dafür sollte aber meine Oma mitkommen, die Mutter meiner Mutter. Es war total komisch, bis vor wenigen Tagen hassten mich alles noch und jetzt waren sie plötzlich total freundlich. Ich fühlte mich unwohl. Tja wir waren dann eine Jacke kaufen und fuhren wieder zu meiner Tante. Ich bedankte mich und wollte eingentlich zum Bahnhof laufen um nach Hause zufahren, als meine Tante meinte, das mein Cousin mich fahren wird nach dem Essen. Das war mir nun unheimlich. Ich half beim essen machen und fühlte mich plötzlich zuhause, es war als sein wir eine richtige Familie. Mein Cousin fing sogar an rumzumeckern, weil ich so wenig aß. Als es Zeit wurde nach Hause zufahren nahm mich jeder in den Arm und verabschiedete mich total herzlich. Als ich mit meinem Cousin allein im Auto saß suchte ich das gespräch mit ihm und fragte ihn, warum er nie mit mir reden wollte, er meinte, das er sich nicht einmischen wollte und das wenn er sich eingemischt hätte vielleicht die Beherschung verloren hätte und deswegen hat er es gelassen, er wollte mir nicht weh tun.
An diesem Abend weinte ich mich das erste mal nicht in den Schlaf, denn ich hatte an diesem Tag ein Stück Familie zurück bekommen.


Ist Blut dicker als Wasser?

Mein Erster Blog — geschrieben von kartoffel @ 17:58
Man hat mir mal gesagt, das Blut dicker ist als Wasser und das man sich in seiner größten Not immer auf seine Familie verlassen kann. Ich finde, dass das nicht so ist. Ich habe in diesem Jahr zwei Omas verloren und jedes mal teielten mir meine Eltern dies am Telefon mit. Tja bei meinem Bruder war es da anders, sie haben ihn gefragt wo er ist und haben ihm es ins Gesicht gesagt und ihn getröstet. Bei dem ersten Anruf war ich ganz alleine, nieman war da, der mich hätte in den Arm nehmen können. Ich könnte auch niemanden anrufen, da es mitten in der Nacht war. Meine Eltern hatten den Tod von meiner Oma aber schon am Nachmittag erfahren und trotzdem riefen sie mich mitten in der Nacht an. Das schlimme war, das ich im schlaf an mein Telefon gegangen bin. Ich wurde erst wach als mein Vater mich anschrie, als ich ihm dann erklären wollte das ich im schlaf ans Telefon gegangen bin hat er mich nur noch mehr angeschrien und hat mir vorwürfe gemacht. In dieser Nacht weinte ich mich in den schlaf und das tat ich auch noch in den nächsten Nächten. Mir ging es in den nächsten Tag total scheiße und meine Eltern waren nicht für mich da. Sie riefen auch nicht noch mal an, ich war ihnen egal.
Bei dem Tod meiner zweiten Oma war es anders. Meine Eltern riefen mich nicht mitten in der Nacht an sondern Am späten Nachmittag, aber wieder sagten sie es mir am Telefon und wieder hat es sie nicht interessiert wie ich mich fühle. Diesmal war aber mein Freund für mich da, er nahm mich in den Arm und gab mir halt, ohne ihn hätte ich den Tod meiner zweiten Oma nicht verkraftet. Ich rief meine Eltern an, um zu erfahren wann die Beerdigung ist und da meinet meine Mutter am Telefon zu mir, das sie mit mir reden will und das sie das was sie mir sagen will nicht am Telefon sagen kann. Es sollte also ein Treffen statt finden. Bei dem Gedanken fühlte ich mich nicht wohl, aber ich wollte wissen was meine Eltern mir zu sagen hatten. Ich hab ehrlich gedacht, das sie der Tod meiner Oma zur vernunft gebracht hatte, aber ich sollte erfahren, das es nicht so war......
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